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Samstag, 21. Juli 2012

Work-Life Balance - ohne geht es nicht ...

Anbei ein spannender Bericht über die neue Generation der jungen Nachwuchskräfte, welche immer weniger wert auf die "Karriere" legen, da Familie, Hobby oder Freunde einen wichtigeren Stellenwert einnehmen.

Den ganzen Text finden Sie hier ....
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karriere-work-life-balance-wird-fuehrungskraeften-immer-wichtiger-a-845507.html

Kleiner Auszug:
Der klassische strebsame Aufstieg in der Firmenhierarchie ist nicht mehr cool. Eine Umfrage im Auftrag von manager magazin zeigt: Nicht nur Berufseinsteiger, auch immer mehr gestandene Manager verzichten lieber auf beruflichen Glanz als auf ihr Privatleben.
In Deutschlands Unternehmen wachsen die Zweifel am klassischen hierarchischen Aufstieg. Zu starr erscheint er vielen, mit zu viel Ergebnisdruck und zu wenig Zeit für Familie und Freunde.


Zunehmend suchen Beschäftigte nach alternativen Karrierewegen wie der Expertenlaufbahn oder Arbeitszeitreduzierung. "Gerade unter Jüngeren, die an ihren Eltern sehen, wie anstrengend Karriere sein kann, ist der klassische Weg einfach nicht mehr cool", sagt der Wirtschaftspsychologe Heinrich Wottawa von der Universität Bochum.

Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Führungskräfteverbands (ULA), deren Ergebnisse manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Darin sehen 80 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte den Wunsch nach echter Work-Life-Balance bei den aktuellen Berufseinsteigern als "stark ausgeprägt". Hingegen bewerten fast zwei Drittel die Bereitschaft dieser "Generation Y", berufliche Ziele über private Belange zu stellen, als "schwach ausgeprägt".



Donnerstag, 3. Mai 2012

War for Talents - Gespräch aus dem Bereich Online, B2B und Digitale Medien



Hier ein interessantes Gespräch unter Experten, die die Situation für die Wachstumsbranchen im Onlinebereich kritisch diskutieren.


Mittwoch, 8. Oktober 2008

Online Recruiting

Die weite Verbreitung des Online-Recruiting wird unmittelbar nachvollziehbar, wenn man sich
einige der vielen Vorteile der Personalsuche über das Internet vor Augen führt:
Reduzierte Kosten pro Einstellung
Elektronischer Content kann kostenarm aktualisiert werden. Durch Vorselektion via Internet
können Anreisekosten von Bewerbern eingespart werden
Zeitliche Verkürzung des Recruiting-Prozesses
Das Internet ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche verfügbar. Angebote können in der Regel
extrem kurzfristig veröffentlicht werden. Eine Bewerberreaktion ist nach wenigen Minuten möglich
Globale Verbreitung
Tageszeitungen haben einen relativ geringen Verbreitungsgrad, der in der Regel zudem auf
einzelne Regionen bzw. Länder beschränkt ist. Online-Jobinformationen können weltweit
abgerufen werden. Meta-Jobmaschinen, wie z.B. der Job-Robot der Zeit sorgen für eine noch
größere Verbreitung
Längere Präsenz von Informationen
Tageszeitungen oder Magazine haben eine relativ geringe Halbwertszeit. Eine Online-Präsenz
kann bequem über mehrere Wochen ausgedehnt werden, ohne relevante Mehrkosten zu
produzieren
Interaktivität
Nähere Informationen zu Stellen, Aktivitäten der Firma bzw. Institution oder der Mailaccount eines
Recruiters sind nur einen Mausklick entfernt. Der Aufwand bzw. die Hemmschwelle ist, verglichen
zur herkömmlichen Papiermethode, extrem gering.
Vorselektierte Nutzergruppe
(Man kann davon ausgehen, daß insbesondere Personen mit guten Internet-Kenntnissen dieses
Medium zur Jobsuche benutzen.)
„Durch die aussagefähige Vorselektion über das Internet kann zudem die Gruppe derer, die zu
einem Erstinterview eingeladen werden, effektiver eingegrenzt werden", so, Prof. Wottawa, der
Inhaber des Lehrstuhls für Methodenlehre, Diagnostik und Evaluation der Ruhr-Universität in
einem Interview. Kosteneinsparungen, etwa für Fahrtkosten oder die Nicht-Durchführung
überflüssiger Interviews sind ein willkommener Nebeneffekt. Aus psychologischer Sicht können
jedoch noch nicht alle Register gezogen werden. So ist das Internet bspw. noch zu langsam, um
mit Videosequenzen arbeiten zu können.
Nachdem die Unternehmen das Internet schon seit mehreren Jahren für Werbe- und
Marketingmaßnahmen nutzen, liegt es nahe, die internationale Ausrichtung dieses Mediums auch
für externe Personalmarketing-Maßnahmen einzusetzen. In der Nutzergruppe befinden sich viele
potentielle Bewerber und das Internet ist nach den Tageszeitungen das zweitwichtigste Medium
zur Jobsuche bei Hochschulabsolventen.
Das große Potential des Online-Recruiting wird heute bestenfalls in Ansätzen genutzt. Gerade
auch bei den Online-Auftritten der Unternehmen herrscht im Bereich der Stellenangebote und
Personalgesuche noch ein enormer Verbesserungsbedarf, auch und gerade was die zeitnahe
Bearbeitung von Bewerbungen betrifft. Gute Aussichten auf neues und geeignetes Personal haben
diejenigen Unternehmen, die auf innovative Ansätze in der Ansprache der potentiellen Kandidatensetzen. Die Wahrnehmung solcher "Aktionen" ist weitaus größer, als das bloße Einbinden von
Stellenanzeigen in die eigene Online-Präsenz. Mittel- bis langfristig gilt es, die Möglichkeiten des
klassischen Recruiting mit denen des Online-Recruiting sinnvoll zu verbinden.